
Beschreibung
Seit Jahrhunderten suchen Menschen nach Ordnung und Gesetzmässigkeiten im Kosmos. Johannes Keplers Planetengesetze und Albert Einsteins Relativitätstheorien zeigen, wie mathematische Einfachheit und theoretische Eleganz unser Verständnis der Natur prägen können.
Doch ist eine schöne Theorie deshalb auch wahr? In der Wissenschaft können Einfachheit, Klarheit und Einheit wichtige Orientierungshilfen bei der Entwicklung und Beurteilung von Theorien sein. Sie ersetzen jedoch weder Beobachtung noch Messung und experimentelle Überprüfung.
Prof. Dr. Thomas Naumann vom Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY fragt danach, was wissenschaftliche Schönheit ausmacht und welche Rolle sie bei der Suche nach Erkenntnis spielt: Ist Schönheit ein Hinweis auf Wahrheit – oder kann eine elegante Vorstellung auch in die Irre führen?
Referent/Referentin
Prof. Thomas Naumann
ist ein deutscher Experimentalphysiker. Er leitete bis zum Jahre 2020 die Gruppe Teilchenphysik am Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY in Zeuthen und ist Mitglied des ATLAS-Experiments am Large Hadron Collider LHC des Europäischen Zentrums für Kernforschung CERN in Genf. Seit 1996 lehrte er gleichzeitig an der Universität Leipzig, von 2006 bis 2020 als Honorarprofessor. Gemeinsam mit Ilja Bohnet verfasster er 2022 das Buch: «Das rätselhafte Universum – Die fundamentalen Fragen der modernen Wissenschaft» welches im Franckh-Kosmos Verlag erschienen ist.
Infos
Ort: Kanzlei Club, Kanzleistrasse 56, 8004 Zürich
Datum: 20. November 2026
Beginn: 14:00 Uhr
Dauer: 90 Minuten
Eintritt: frei
Kontakt: events@neueakropolis.ch


