2018 Archives • Lange Nacht der Philosophie Zürich https://www.langenachtderphilosophie.ch/om-persons-type/2018/ 50 Veranstaltungen - 24 Stunden Tue, 11 Dec 2018 08:23:43 +0000 de-CH hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://www.langenachtderphilosophie.ch/wp-content/uploads/2018/03/cropped-Logo_2018-32x32.png 2018 Archives • Lange Nacht der Philosophie Zürich https://www.langenachtderphilosophie.ch/om-persons-type/2018/ 32 32 Get together im KOSMOS https://www.langenachtderphilosophie.ch/speakers/abschlussveranstaltung-kosmos-2018/ Tue, 04 Sep 2018 12:51:40 +0000 https://www.langenachtderphilosophie.ch/?post_type=om-persons&p=1853 ls Abschlussveranstaltung gibt es ab 21.30 ein Live-Interview mit Prof. Dr. Gerald Hüther zum Thema: Es geht um unsere Würde! Im Anschluss daran feiern wir bis tief in die Nacht und freuen uns, die 3. Lange Nacht der Philosophie gemeinsam mit Euch feierlich abzuschliessen.

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Beschreibung

Nach den einzelnen Veranstaltungen treffen sich alle Veranstalter UND Besucher ab ca. 21.00 Uhr im KOSMOS zum Kennenlernen.

Als Abschlussveranstaltung gibt es ab 21.30 ein Live-Interview mit Prof. Dr. Gerald Hüther zum Thema: Es geht um unsere Würde! Im Anschluss daran feiern wir bis tief in die Nacht und freuen uns, die 3. Lange Nacht der Philosophie gemeinsam mit Euch feierlich abzuschliessen.

Wir freuen uns auf Euren Besuch

Wir möchten uns an dieser Stelle bereits jetzt bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre inspirierenden Ideen und kreativen Beiträge bedanken. Ohne Euch wäre diese dritte Lange Nacht der Philosophie in Zürich nicht zustande gekommen. Unseren Besucherinnen und Besuchern wünschen wir eine unvergessliche und vor allem inspirierende Nacht.

Euer Team der Langen Nacht der Philosophie
Treffpunkt Philosophie – Neue Akropolis
philosophie.ch

Infos

Ort: KOSMOS, Lagerstrasse 104, 8004 Zürich, Klub
Beginn: ab ca. 21.00 Uhr (jederzeit auch früher möglich)
Eintritt: frei
Kontakt: zuerich@treffpunkt-philosophie.ch

Keine Anmeldung erforderlich

Weitere Veranstaltungen

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Es geht um unsere Würde! Live-Interview mit Prof. Dr. Gerald Hüther https://www.langenachtderphilosophie.ch/speakers/wuerde-interview-gerald-huether/ Tue, 04 Sep 2018 08:21:01 +0000 https://www.langenachtderphilosophie.ch/?post_type=om-persons&p=1836 In einer von Effizienzdenken und Erfolgsstreben geprägten Zeit ist die Wiederentdeckung der eigenen Würde wichtiger denn je geworden. Die Würde ist unser innerer Kompass, der uns durch Turbulenzen, Verlockungen und scheinbare Notwendigkeiten hindurchnavigiert. Das zutiefst Menschliche in uns zu entdecken und einander zu helfen, es füreinander zu bewahren, ist zu unserer wichtigsten Aufgabe im 21. Jahrhundert geworden. In Würde sterben zu dürfen, ist ein verständlicher Wunsch. Aber wäre es nicht erstrebenswert, vorher schon würdevoll zu leben?

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Beschreibung

Abschluss der Langen Nacht der Philosophie mit Prof. Gerald Hüther im Interview zum Thema: Es geht um unsere Würde!

In einer von Effizienzdenken und Erfolgsstreben geprägten Zeit ist die Wiederentdeckung der eigenen Würde wichtiger denn je geworden. Die Würde ist unser innerer Kompass, der uns durch Turbulenzen, Verlockungen und scheinbare Notwendigkeiten hindurchnavigiert. Und: Wer sich der eigenen Würde bewusst wird, behandelt auch seinen Nächsten würdevoll.

Woran wollen wir uns orientieren bei dem, was wir denken, sagen und tun? An dem, was wir vorfinden, weil es sich bisher so entwickelt hat oder an dem, wie es sein müsste, damit wir das, was uns als Menschen ausmacht, bewahren und weiterentwickeln können? Die Ansammlung von immer mehr Wissen hat uns bei der Suche nach einer Antwort auf diese wichtige Frage nicht so recht weitergebracht. Es ist viel von Erkenntnis die Rede, aber etwas erkannt zu haben, heißt nicht, dass es uns auch wirklich berührt. Und wenn es uns nicht berührt, ändert sich auch nichts im Hirn.

Niemand wird irgendetwas in seinem Leben verändern, wenn sie oder er das nicht aus einem inneren Bedürfnis heraus auch wirklich will. Wer jedoch zum Objekt der Absichten und Ziele, anderer gemacht wird, erlebt sich als jemand, der etwas tun soll, was andere wollen. Um sich daraus zu befreien und wieder zum Gestalter seines eigenen Lebens werden zu können, braucht jeder Mensch eine innere Orientierung, , ein Bewusstsein der eigenen Würde die sein Denken, Fühlen und Handeln leitet.

Menschen, die sich ihrer eigenen Würde bewusst geworden sind, lassen sich auch nicht mehr verführen. Sie verfügen über einen eigenen inneren Kompass, der ihr Denken und Handeln leitet, und sie passen auf, dass der ihnen nicht abhandenkommt. Sie stellen sich nicht mehr als Objekte für andere zur Verführung. Das zutiefst Menschliche in uns zu entdecken und einander zu helfen, es füreinander zu bewahren, ist zu unserer wichtigsten Aufgabe im 21. Jahrhundert geworden. In Würde sterben zu dürfen, ist ein verständlicher Wunsch. Aber wäre es nicht erstrebenswert, vorher schon würdevoll zu leben?

Referent

Prof. Dr. Gerald Hüther
Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung

Gerald Hüther zählt zu den bekanntesten Hirnforschern Deutschlands. Praktisch befasst er sich im Rahmen verschiedener Initiativen und Projekte mit neurobiologischer Präventionsforschung. Er schreibt Sachbücher, hält Vorträge, organisiert Kongresse, arbeitet als Berater für Politiker und Unternehmer und ist häufiger Gesprächsgast in Rundfunk und Fernsehen. So ist er Wissensvermittler und –umsetzer in einer Person.

Studiert und geforscht hat er in Leipzig und Jena, dann seit 1979 am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen. Er war Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft und von 2004 – 2016 als Prof. für Neurobiologie an der Universität Göttingen beschäftigt. 1994-2006 leitete er eine von ihm aufgebaute Forschungsabteilung an der psychiatrischen Klinik in Göttingen. 2006 – 2016 befasste er sich mit der Verbreitung von Erkenntnissen auf dem Gebiet der Neurobiologischen Präventionsforschung. 2015 Gründung der Akademie für Potentialentfaltung und Übernahme ihrer Leitung als Vorstand.

In seiner Öffentlichkeitsarbeit geht es ihm um die Verbreitung und Umsetzung von Erkenntnissen aus der modernen Hirnforschung. Er versteht sich als „Brückenbauer“ zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und gesellschaftlicher bzw. individueller Lebenspraxis. Ziel seiner Aktivitäten ist die Schaffung günstigerer Voraussetzungen für die Entfaltung menschlicher Potentiale.

www.gerald-huether.de
www.akademiefuerpotentialentfaltung.org
www.wuerdekompass.de

Infos

Ort: KOSMOS, Lagerstrasse 104, 8004 Zürich, Klub
Beginn:
21:30 Uhr
Eintritt: frei
Kontakt: langenacht@treffpunkt-philosophie.ch

Keine Anmeldung erforderlich (max. 120 Plätze)

Weitere Veranstaltungen

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Giant Slam https://www.langenachtderphilosophie.ch/speakers/giant-slam/ Fri, 24 Aug 2018 09:10:31 +0000 https://www.langenachtderphilosophie.ch/?post_type=om-persons&p=1827 Zwei Poeten, die die deutschsprachige Szene nachhaltig geprägt haben, duellieren sich an diesem Abend - das Publikum bestimmt wie immer den Sieger. Beim Giant Poetry Slam treffen jeweils zwei erfolgreiche Slampoeten im Duell aufeinander und bestreiten einen ganzen Abend mit ihren Texten.

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Beschreibung

Zwei Poeten, die die deutschsprachige Szene nachhaltig geprägt haben, duellieren sich an diesem Abend – das Publikum bestimmt wie immer den Sieger. Beim Giant Poetry Slam treffen jeweils zwei erfolgreiche Slampoeten im Duell aufeinander und bestreiten einen ganzen Abend mit ihren Texten. Dies gibt den Zuschauenden die Möglichkeit, ihre Lieblingspoeten einmal länger als die slamüblichen sechs Minuten zu erleben.
Phibi Reichling (Zürich) vs. David Friedrich (Hamburg)
Wir haben die Ehre gleich zwei amtierende Team-Meister und wunderbare Poeten bei uns am Giant Slam begrüssen zu dürfen:
Einmal aus Deutschland, einmal aus der Schweiz und beide absolut gigantisch!
Philipp „Phibi“ Reichling aus Zürich hat seit 2006 mit großem Erfolg an unzähligen (mindestens 100’000) Poetry Slams im In- und Ausland teilgenommen. Er veranstaltet monatlich den Poetry Slam in der Acapulco Bar und ist Organisator und Moderator des Poetry Slams in der Roten Fabrik, sowie der Badi Enge und nicht zuletzt bis vor kurzem im Miller’s in Zürich. 2013 hat er einen Kulturförderpreis der Internationalen Bodenseekonferenz für seine Leistungen als Slampoet gewonnen. Er hat Philosophie an der Universität Zürich studiert.
Durch den Abend führt Rhea Seleger.
In Kooperation mit Poetry Slam Zürich.
Foto: Pierre Lippuner

Referent

Philipp „Phibi“ Reichling
aus Zürich hat seit 2006 mit großem Erfolg an unzähligen (mindestens 100’000) Poetry Slams im In- und Ausland teilgenommen. Er veranstaltet monatlich den Poetry Slam in der Acapulco Bar und ist Organisator und Moderator des Poetry Slams in der Roten Fabrik, sowie der Badi Enge und nicht zuletzt bis vor kurzem im Miller’s in Zürich. 2018 wurde er zusammen mit Kilian Ziegler als „Die Agile Liga“ in Winterthur Schweizermeister in der Teamkategorie.

David Friedrich
ist Poetry Slammer und Moderator. Von 2017 bis Mitte 2018 präsentiert er die Sendung Kummerkasten im KiKA von ARD und ZDF. Außerdem ist er der Showassistent in der neuen Late Night Show „Der deutsche Michel“ im NDR.
Der Performance-Poet gehört zu den talentiertesten und erfolgreichsten Bühnenpoeten des Landes, er schaffte es 2013 und 2015 bei den deutschsprachigen Poetry-Slam- Meisterschaften ins Finale. 2017 wurde er dann in Hannover deutschsprachiger Meister, gemeinsam mit Julian Heun aus Berlin, konnte er sich im Team-Wettbewerb durchsetzen und feierte mit dem Poetry-Slam-Duo „Heun & Söhne“ seinen ersten überregionalen Titel.

Infos

Ort: Miller’s Zürich, Seefeldstr. 225, 8008 Zürich
Beginn:
20:00 Uhr
Eintritt: CHF 36

Keine Anmeldung erforderlich (max. 170 Personen)

Weitere Veranstaltungen

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„Alle Macht dem Neuen!“ – Digital Health auf dem Prüfstand https://www.langenachtderphilosophie.ch/speakers/digital-health-auf-dem-pruefstand/ Wed, 22 Aug 2018 22:08:15 +0000 https://www.langenachtderphilosophie.ch/?post_type=om-persons&p=1810 Was der Mensch kann, kann künstliche Intelligenz zukünftig besser: Informationen sammeln, analysieren und treffsicher entscheiden. Zum Beispiel in der Medizin, wenn es darum geht, Krankheiten zu diagnostizieren und zu therapieren. Halt! Stimmt das? Fänden wir das gut? Nach welchen Normen arbeiten diese Maschinen, denen wir vermehrt Macht geben?

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Beschreibung

Digitalisierung durchdringt sämtliche Lebensbereiche: Arbeit, Banken, Liebe, Lernen, Medizin, Krieg. Dabei wird nicht einfach Analoges digital aufbereitet, sondern Neues geschaffen, das praktische Folgen hat. Maschinen werden befragt, wenn es um die Analyse von Daten und darauf basierenden Entscheidungen geht. Doch wie lernen Maschinen das? Im Herzen der künstlichen Intelligenz steht eine Rechenprozedur, der Algorithmus. Unser Gast Joachim M. Buhmann, Professor für Maschinelles Lernen an der ETH Zürich, führt uns laienverständlich in die Funktionsweise von Algorithmen ein und diskutiert mit uns Fragen zur Datenverwendung sowie deren Gewichtung und Bewertung: Welches Menschenbild und welche Normen, Werte und Begriffe z. B. von „Krankheit“, „Gesundheit“, „Heilungschance“ und „Patientin“ werden operationalisiert? Wer hat darüber die Definitionsmacht? Und wäre es ethisch gesehen ein Gewinn, wenn künftig allein Computerprogramme Krankheiten diagnostizieren und Therapievorschläge machen könnten – ohne menschliche Vorurteile, Bias und persönliche Sympathien?
Im Anschluss findet eine weitere Diskussion über Innovation und Ethik unter dem Titel „Alle Macht dem Neuen? Wir denken weiter!“ (20:00-21:15 Uhr) statt. Ein Abendprogramm der Paulus Akademie und ethix – Lab für Innovationsethik.

(Bildnachweis: Andrey Popov / istockphoto)

Referent

Prof. Joachim M. Buhmann
leitet das Institut für Maschinelles Lernen am Departement Informatik der ETH Zürich. Aktuell ist er Forschungsrat des Schweizer Nationalfonds für Data Science und assoziierter Fellow am Collegium Helveticum, dessen Schwerpunktthema „Digital Society“ lautet. Buhmanns Forschungsinteressen umfassen u. a. Theorie und Anwendungen des Maschinellen Lernens, die künstliche Intelligenz, sowie die Informationsverarbeitung in den Lebenswissenschaften.

Susanne Brauer (Moderation)
ist promovierte Philosophin und Ethikerin. Sie leitet den Fachbereich Bioethik, Medizin und Life Sciences bei der Paulus Akademie (https://www.paulusakademie.ch/) und wird das Gespräch mit Prof. Buhmann führen.

Infos

Ort: Photobastei (Bar), Sihlquai 125, 8004 Zürich (3. Stock)
Beginn:
18:30 Uhr
Eintritt: frei
Kontakt: s.brauer@paulusakademie.ch

Keine Anmeldung erforderlich

Weitere Veranstaltungen

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Die Essenz des Lebens https://www.langenachtderphilosophie.ch/speakers/die-essenz-des-lebens/ Wed, 22 Aug 2018 12:48:40 +0000 https://www.langenachtderphilosophie.ch/?post_type=om-persons&p=1803 «Die Essenz des Lebens» ist kein Selbsthilfe-Seminar. Es geht um Zeit, Zweck und Glück; aber auch um Flow, Gut und Böse. Vor allem aber geht es um krasse Tassen.

Das Ganze ist ein bunter Mix aus Lesung, Improvisations-Workshop und Werbe-Performance.
Denn das Glück liegt in der Tat in der Tat.

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Beschreibung

Wo ist das Glück und wie kommt man dahin? Was macht der Zweck mit den Mitteln und was isst der späte Vogel zum Frühstück? «Die Essenz des Lebens» liefert endlich Antworten auf die ganz grossen Fragen des Lebens.

Fertig mit halbgaren Selbsthilfe-Ratgebern, fertig mit Shiva, fertig mit kognitiver Verhaltenstherapie. Instant healing right now. Finally!

Sie sagen: Zähl mal alle Primzahlen auf.
Du sagst: Es gibt unendlich viele Primzahlen.
Sie sagen: Na, dann fang doch einfach mal an.
Du sagst: 2, 3, 5, 7, 11, 13, 17, 19, 23, 29, 31, 37, 41, 43, 47, 53, …
Sie sagen: Okay, das reicht.
Du sagst: 59, 61, 67, 71, 73, 79, 83, 89, 97, 101, 103, …
Sie sagen: Ist ja gut jetzt.
Du sagst: 107, 109, 113, 127, 131, 137.
Sie fragen: Wieso hörst gerade bei 137 auf?
Du sagst: Weil die Quersumme von 137 11 ist.
Sie fragen: Und was hat das mit dem Aufhören zu tun?
Du sagst: Nichts, klingt aber gut.

Referent

Dominic Looser
ist Slam Poet, Web-Developer und Tassen-Entrepreneur. Früher war er mal Mathematiker, Programmierer und Linguist. Sein Lebenswerk ist die «Die Krasse Tasse GmbH».

Infos

Ort: Selbsthilfezentrum Schweiz, Jupiterstrasse 42, 8032 Zürich
Beginn:
20:00 Uhr
Eintritt: Kollekte
Kontakt: dominic.looser@gmail.com

Weitere Veranstaltungen

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Experimentelles Denken – Reflexionserfahrung durch Bohmschen Dialog https://www.langenachtderphilosophie.ch/speakers/experimentelles-denken-reflexionserfahrung-durch-bohmschen-dialog/ Wed, 22 Aug 2018 12:29:37 +0000 https://www.langenachtderphilosophie.ch/?post_type=om-persons&p=1801 Für den Quantenphysiker David Bohm (1917-92) werden Auseinandersetzungen zu oft von verdeckten oder unbewussten Interessen dominiert. Er entwickelte Reflexions- und Gesprächselemente, um das Dilemma zwischen Individual- und Gesamtinteressen transparent und damit gestaltbar zu machen. Die Welt verändere sich „durch das Wort“ (dia logos).

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Beschreibung

Wutbürger, Diffamierungen in den Sozialen Medien, Wahlerfolge von autoritären Politikern, nationalistische Separationen etc. – immer häufiger werden solche Phänomene als Gewalt und somit als Zeichen von individueller und kollektiver Überforderung gedeutet. Die Gesellschaft steht vor einem Dilemma, weil sie einerseits reagieren muss, anderseits verurteilende oder repressive Reaktionen selber Gewalt darstellen und somit zur Eskalation verleiten.

Viele Menschen erkennen im dialogischen Gespräch ein Instrument zur Überwindung dieser Zwickmühle. Die Herausforderung liegt in der radikalen Öffnung der eigenen Position. Das Wort des Gegenübers kann mich irritieren und inspirieren. Die Bereitschaft, sich urteilsfrei auf andere Positionen einzulassen, kann auch als Beziehungsangebot wirken. Die andere Position interessiert mich, egal ob sie mich auf- oder anregt. Beim Dialog werden die eigenen Gedanken und Worte permanent beobachtet und darauf konditioniert, eigene Empfindungs- und Bewertungsmuster zu erkennen und allenfalls umzuformen. In dieser Haltung kann mich auch das eigene Wort irritieren und bewegen.

Das Gesprächsthema wird jeweils aus dem Moment generiert, weil beim Dialog die Art des Sprechens zentraler ist als der Inhalt. Und bekanntlich war „im Anfang das Wort“.

Referent

Hansjörg Steinmann
• Dialog-Begleiter Institut GFK, Zürich
• MAS Systemisch-lösungsorientierte Beratung, HS Luzern
• Initiant von Dialog Konstruktiv, das offene Dialogforum (www.dialog-konstruktiv.ch)

Infos

Ort: Kulturmarkt, Aemtlerstrasse 23, 8003 Zürich
Beginn:
16:00 Uhr
Eintritt: CHF 15
Kontakt: hj.steinmann@bluewin.ch

Keine Anmeldung erforderlich (max. 15 Personen)

Weitere Veranstaltungen

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Der Körper der künstlichen Intelligenz – welche Intimität bringt die neue Technologie? https://www.langenachtderphilosophie.ch/speakers/der-koerper-der-kuenstlichen-intelligenz-welche-intimitaet-bringt-die-neue-technologie/ Wed, 22 Aug 2018 12:22:32 +0000 https://www.langenachtderphilosophie.ch/?post_type=om-persons&p=1799 Die Technologie der künstlichen Intelligenz verändert schon heute die Art und Weise, wie Menschen Intimität erfahren. Aus feministischer Sicht kritisiert die Computerwissenschaftlerin Kate Devlin, dass wir uns von der Vision ultra-realisitscher Sex-Roboter verabschieden sollen.

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Beschreibung

Ob Companion-Roboter im Altersheim oder humanoide Sex-Roboter: Schon heute transformiert der technologische Wandel die Art und Weise, wie Menschen untereinander oder mit Maschinen interagieren. Aber was passiert, wenn sich Sextoys im Internet vernetzen? Was meinen Unternehmen, wenn sie mit Sexrobotern reale Gefühle und Empfindungen ermöglichen wollen? Können Menschen intime Beziehungen zu intelligenten Systemen entwickeln?
Die Computerwissenschaftlerin Kate Devlin forscht an der Schnittstelle von künstlicher Intelligenz (KI) und Intimität. Sie präsentiert in Inputreferat und Gespräch einen Überblick von historischen Sexrobotern bis zu den durch KI unterstützen Sextoys der Gegenwart – und stellt eine aus feministischer Perspektive formulierte Forderung: Wir sollen uns von der Idee verabschieden, Sexroboter mit ultra-realistischem Körper zu entwickeln und statt dessen andere, phantasievollere Formen der technik-unterstützen Intimität erfinden.

Der Vortrag und das Gespräch finden auf Englisch statt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung «Frankenstein – Von Mary Shelley zum Silicon Valley» im Strauhof Zürich statt (5. Oktober 2018 bis 13. Januar 2019). Die Ausstellung ist jeden Donnerstag bis 22 Uhr geöffnet.

Referent

Kate Devlin
ist Computerwissenschaftlerin und Archäologin. Sie unterrichtet am «Department of Digital Humanities» am King’s College London und forscht zu den Bereichen Mensch-Computer-Interaktion und Künstliche Intelligenz. Sie untersucht, wie Menschen mit Technologie interagieren, um zu verstehen, wie die gegenwärtigen und zukünftigen Technologien uns und die Gesellschaft, in der wir leben, beeinflussen. Im Oktober 2018 erscheint ihr Buch «Turned On: Science, Sex and Robots» bei Bloomsbury.

Infos

Ort: Strauhof, Augustinergasse 09, 8001 Zürich 
Beginn:
18:30 Uhr
Eintritt: CHF 16 (normal) / CHF 12 (ermässigt)
Kontakt: vermittlung@strauhof.ch / www.strauhof.ch

 

Weitere Veranstaltungen

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Mahabharata – Epos, Drama, Philosophie https://www.langenachtderphilosophie.ch/speakers/mahabharata-epos-drama-philosophie/ Wed, 22 Aug 2018 12:12:54 +0000 https://www.langenachtderphilosophie.ch/?post_type=om-persons&p=1797 Das Mahabharata ist das umfangreichste Epos der Weltliteratur – geladen mit Spannung, Intrigen, Drama, Emotionen, Liebe, Verrat – sowie Tiefgang und zeitlose Philosophie. Das Stück spielt im antiken Indien, hat aber bis heute nichts von seiner Aktualität und Relevanz verloren.

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Beschreibung

Der englische Star-Regisseur Peter Brook brachte den indischen Epos Ende der 1980er Jahre als neunstündiges Theater auf die westliche Bühne, reiste damit um die Welt und produzierte anschließend eine dreiteilige TV-Serie, die weltweit ausgestrahlt wurde. In Südostasien – Indien, Nepal, Sri Lanka, Thailand und Bali – gibt es bereits seit Jahrhunderten populäre Adaptionen auf Bühnen, in Büchern, Comics, Hörspielen und Filmen.
In der Essenz geht es um einen Konflikt zwischen zwei verwandten adligen Familien – den Kauravas und den Pandavas. Beide kämpfen um das Erbe des Königthrones. Nachdem verschiedene Friedensbemühungen und Kompromisse zu keiner Einigung führten, wird der Streit auf einem Schlachtfeld ausgetragen. Bevor es zum vernichtenden Kampf kommt, findet ein einzigartiger Dialog auf dem Kriegsschauplatz statt – die Bhagavad-Gita. Sie gilt als das bekannteste spirituelle Werk Indiens – und ging in die Geschichte als «poetische Philosophie» ein. Im Anschluss tobt der Krieg 18 Tage lang. Die wenigen Überlebenden setzen sich in der Folge für Frieden und Gerechtigkeit ein.

Referenzen

Annette Bossart
“Ich muss dem gesamten Schauspiel- und Musikerteam für die tolle Produktion und die großartige Präsenz auf der Bühne ein großes Kompliment machen! Ich habe durchwegs positive Reaktionen erhalten. Sehr zufriedene Zuschauer/innen gingen an jenem Abend nach Hause.”
Annette Bossart, Regionale Fachstelle Integration, Gossau – St.Gallen – Rorschach | ARGE Integration Ostschweiz

Ramakant Rathi
«Ich habe das Mahabharata in vielen verschiedenen Versionen in Indien und Europa gesehen. Die Theatergruppe ‚Mangala‘ hat etwas ganz besonderes geleistet. Meine Glückwünsche an das gesamte Team für diese wunderbare Aufführung!»
Ramakant Rathi, Geschäftsführer, Birla AG, 6301 Zug

Infos

Ort: Wandellust, Gemeinschaftszentrum, Zollikerstrasse 74, 8008 Zürich
Beginn:
20:00 Uhr
Eintritt: Kollekte
Kontakt: contact@gitaproductions.org

Keine Anmeldung erforderlich

Weitere Veranstaltungen

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Die Vergöttlichung der Welt – Wissenschaft als Religionsersatz? https://www.langenachtderphilosophie.ch/speakers/die-vergoettlichung-der-welt-wissenschaft-als-religionsersatz/ Wed, 22 Aug 2018 12:02:07 +0000 https://www.langenachtderphilosophie.ch/?post_type=om-persons&p=1795 Die Veranstaltung besteht aus drei Kurzvorträgen und ausreichend Diskussionszeit. Neben substantiellen Unterschieden teilen die Vortragenden die Hypothese, dass Wissenschaft heute Funktionen wahrnimmt, die früher der Religion zugeordnet waren. Die Vorträge gehen auf unterschiedliche Weise dieser Hypothese nach.

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Beschreibung

Das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Religion ist eines der spannungsgeladensten und deshalb spannendsten des westlichen Denkens seit der Neuzeit. Gemäss einer bestimmten Erzählung der Entwicklung dieses Verhältnisses übernimmt die Wissenschaft nach und nach die Funktionen der Religion – und erfüllt die jeweils so gut, dass die Religion nach und nach überflüssig wird. In seinem epochalen Werk «A Secular Age» (auf Seite 22 und weiteren) nennt Charles Taylor diese Erzählung «the subtraction story», also die Subtraktions-Erzählung.
Unsere Veranstaltung fühlt dieser Erzählung aus ganz unterschiedlichen Perspektiven auf den Zahn: Aus anthropologischer, wissenschaftstheoretischer und erkenntnistheoretischer Sicht soll aufgezeigt werden, dass diese Erzählung zu einfach ist, vielleicht sogar selbst überholt. Das Bild, das sich so ergibt, ist weniger das einer stetigen Verdrängung der Religion durch die Wissenschaft und mehr das eines komplexen und faszinierenden dynamischen Verhältnisses.
(Das Bild ist ein Ausschnitt eines Gemäldes von Jan Matejko aus dem Jahr 1867 mit dem Titel: Alchemist Sendivogius)

Referent

Johannes Corrodi
ist Privatdozent für Religionsphilosophie an der Universität Zürich und Digital Designer. Seine Forschungsinteressen umfassen das Verhältnis von Philosophie und Theologie, Vernunft und Geschichte, Science & Religion u.v.a.

Matthias Egg
ist diplomierter Physiker und promovierter Philosoph. Aktuell lehrt und forscht er an der Universität Bern im Bereich der Wissenschaftsphilosophie. Seine aktuelle Forschung befasst sich insbesondere mit metaphysischen Aspekten der fundamentalen Physik.

Reto Gubelmann
ist promovierter Philosoph und passionierter Langstreckenläufer. Seine philosophische Forschung konzentriert sich auf die Erkenntnistheorie, wobei er sich besonders für den erkenntnistheoretischen Naturalismus interessiert. Gemäss dieser Position liefert die Wissenschaft alleine zuverlässige Erkenntnisse, was natürlich bedeutet, dass auch Erkenntnistheorie wissenschaftlich betrieben werden muss, wenn sie zuverlässig sein soll.

Infos

Ort: Theologisches Seminar Universität Zürich, Raum KIR-200, Kirchgasse 9, 8001 Zürich
Beginn:
18:00 Uhr
Eintritt: frei
Kontakt: info@foxs.ch

Keine Anmeldung erforderlich

Weitere Veranstaltungen

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Suizid: aus Fürsorge verhindern oder Selbstbestimmung respektieren? https://www.langenachtderphilosophie.ch/speakers/suizid-aus-fuersorge-verhindern-oder-selbstbestimmung-respektieren/ Wed, 22 Aug 2018 11:53:34 +0000 https://www.langenachtderphilosophie.ch/?post_type=om-persons&p=1793 Suizid*: verwerflicher Selbstmord - selbstbestimmter Freitod - Beenden unerträglichen Leidens - Symptom einer psychischen Krankheit? Eine ethische Frage und (k)ein psychiatrisches Problem.

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Beschreibung

Die moralische Beurteilung des Suizids* durch Philosophen wie z.B. Platon, Aristoteles, Augustinus, Hume, Kant, Nietzsche reicht vom Verbot bis zu Freiheit und Selbstbestimmung.
Nicht in philosophischer Distanziertheit verläuft die Diskussion für Betroffene. Wer über längere Zeit und immer wieder sein Leben als unerträglich empfindet und darüber nachdenkt, dieses mittels Suizid zu beenden, spricht meist nicht offen darüber. Das Thema Suizid ist teilweise immer noch tabuisiert. Dies betrifft auch Angehörige. Es besteht jedoch ein gesellschaftlicher Konsens, Suiziden vorzubeugen, was all die Anstrengungen zur Prävention rechtfertigt. Denn, es sterben pro Jahr in der Schweiz mehr Menschen durch Suizid (ca.1050) als durch Drogen, AIDS, Strassenunfälle und Morde zusammen (ohne assistierten Suizid).
Ein generelles Verbot des Suizids bzw. des Suizidversuchs lässt sich philosophisch nicht begründen. Die Antwort ist aber komplexer, wenn es darum geht, das Spannungsverhältnis zwischen den Prinzipien Fürsorge (-Krankheit) – Selbstbestimmung aufzulösen: Dürfen mich die anderen abhalten oder müssen sie meinen Entscheid respektieren und sollten sie mich unterstützen, meinen Plan «sauber» auszuführen?
* Ohne assist. Suizid, obwohl die Abgrenzung natürlich nicht klar möglich ist.

Referent

Dr. Riccardo Bonfranchi
(1950*) Schulen in Zürich. Studium der Psychologie und Heilpädagogik an der Uni Köln. Promotion in Heilpädagogik. 40 Jahre lang tätig im Bereich der Geistigbehinderten-Pädagogik. Nachdiplom-Studium der angewandten Ethik an der Universität Zürich (MAE UZH: Master of Advanced Studies in Applied Ethics, ASAE 2007-2009). Seit 20 Jahren «Studien» in angewandter Ethik. Seit 5 Jahren regelmässige Beratungstätigkeit bei «Die Dargebotene Hand» / «Tel 143»: Telefon, mail & chat.

Dr. Fritz Fuchs
(1951*) Studium der Physik an der ETH Zürich mit anschliessender Promotion. Tätigkeiten in der Industrie in F&E, General Management in CH und den USA, Unternehmensberatung. Nachdiplom-Studium der angewandten Ethik an der Universität Zürich (MAE UZH: Master of Advanced Studies in Applied Ethics, ASAE 2007-2009). Seit 15 Jahren «Studien» in angewandter Ethik mit besonderem Interesse an Fragen am Anfang und Ende des Lebens. Vorstand im Verein «Alumni ASAE».

Infos

Ort: Universität Zürich, Raum: KOL-G-212, Rämistrasse 71, CH-8006 Zürich
Beginn:
20:00 Uhr
Eintritt: Kollekte
Kontakt: asae@alumni.uzh.ch

Keine Anmeldung erforderlich

Weitere Veranstaltungen

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