Beschreibung
Soll die Philosophie den anderen Wissenschaften diktieren, wie diese ihre Aufgaben zu bewältigen haben? Oder steht sie auf derselben Stufe mit ihnen? Schafft demnach auch sie Wissen? Worin unterscheidet sie sich dann aber von den anderen Wissenschaften? Kommt es ihr überhaupt zu, Wissen zu schaffen? Soll sie nicht vielmehr kritisch hinterfragen? Kann man sie letztlich nicht auch als eine Erweiterung der Wissenschaften verstehen, indem Sinn, dass sie deren zentrale Konzepte klärt?
Diese und andere Fragen besprechen wir im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit anschliessender Q&A. Eingeladen haben wir hierzu die Wissenschaftsphilosophen Prof. Dr. Claus Beisbart und Dr. Karim Bschir.
Neben dem Verhältnis zwischen Philosophie und Wissenschaft soll auch die Relevanz dieser beiden Disziplinen für die Gesellschaft diskutiert werden.
Referenten
Prof. Dr. Claus Beisbart ist ordentlicher Professor mit Schwerpunkt Wissenschaftsphilosophie an der Universität Bern. Zudem ist er promovierter Physiker. Er ist also sowohl in der Philosophie als auch in der Wissenschaft zu Hause. Neben seiner akademischen Arbeit tritt er auch immer wieder in der Öffentlichkeit auf und bemüht sich, Wissenschaft und Philosophie der Gesellschaft näherzubringen.
Dr. Karim Bschir hat Biochemie studiert und an der ETH im Fach Philosophie promoviert. In seiner Forschung geht er unter anderem der Frage nach, inwieweit wissenschaftliche Einsichten dazu beitragen können, die Politik zu gestalten, und inwiefern die Philosophie einen verantwortungsvollen Umgang mit Technologien lehren kann.
Moderation – Simone Olivadoti
ist Doktorand im Fach Philosophie an der Universität Bern, schreibt auch Literatur und arbeitet bei Philosophie.ch
Infos
Ort: Karl der Grosse, Erkerzimmer, Kirchgasse 14, 8001 Zürich
Datum: 20. November 2026
Beginn: 18:00 Uhr
Dauer: 120 Minuten
Eintritt: frei
Kontakt: info@philosophie.ch
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