
Beschreibung
Im Dezember 2025 starb der Tübinger Philosoph Helmut Fahrenbach kurz vor seinem 96. Geburtstag. Er hatte zwischen 2015 und 2025 sein philosophisches Gesamtwerk in zwölf Bänden und einem Ergänzungsband im Talheimer Verlag veröffentlicht. Fahrenbachs Denken kommt ursprünglich aus seiner eigenständigen Rezeption menschenrechtsorientierter und hoffnungszugewandter Theologie. Seine neu inspirierte „Philosophische Anthropologie“ materialistischer Prägung greift unter anderen auf Kant, Kierkegaard, Hegel, Marx, Bloch und Habermas zu. Sein Interdisziplinaritätsanspruch verlangt den Dialog zwischen Philosophie und anderen Wissenschaften, den Dialog mit Natur- und Gesellschaftswissenschaften. In seiner wertschätzend-kritischen Auseinandersetzung mit dem Weltethos Ansatz des Schweizer Theologen Hans Küng plädiert er für eine universelle Ethik, ein universelles Verständnis der Gültigkeit von Menschenrechten auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnis.
Referent/Referentin
Welf Schröter (Verleger, Talheimer Verlag)/ Irene Scherer (Verlegerin, Talheimer Verlag) lesen Auszüge aus dem Gesamtwerk von Helmut Fahrenbach und erläutern den Fahrenbachschen Denkansatz.
Infos
Online-Veranstaltung via Zoom
(Link wird nach der Anmeldung vom Veranstalter geteilt)
Datum: 20. November 2026
Beginn: 10:00 Uhr
Dauer: 60 Minuten
Eintritt: frei
Kontakt: schroeter@talheimer.de
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